Luxusgüter | Mews Partners

Nicolas Desombre

Partner (Paris) | CentraleSupelec

Philippe Herrerias

Co-Präsident (Paris) | Supaero

“Von Natur aus bedeutet Luxus Exklusivität und das Gefühl, einzigartig zu sein. Unsere beratende Unterstützung kann nicht nur Best Practices einsetzen: Wir müssen auch erfinden, miterschaffen.”

Nicolas Desombre

CentraleSupelec

Herr Desombre hat an der École Centrale Paris studiert und bekleidete in den ersten neun Jahren nach seinem Abschluss betriebliche Positionen in der Automobilbranche. Im Anschluss daran arbeitete er zehn Jahre lang beim Beratungsunternehmen PwC. Seit 2016 verstärkt Nicolas Desombre als Partner die Operations Practice mit seinen Supply-Chain-Kenntnissen aus der Industrie (Lean-Ansatz, Kostensenkung, Prozess-Reengineering). Als zertifizierter Coach (Executive Coaching – HEC) ist er auch für die Executive Coaching Practice verantwortlich.

Philippe Herrerias

Supaero

Philippe Herrerias hat sein Studium zum Diplom-Ingenieur am Supaero absolviert. Seine berufliche Laufbahn begann er im Mittleren Osten, wo er im Raumfahrtbereich für Spot Image tätig war (Airbus DS – Intelligence). 1998 stieß er zu Mews Partners. Dort ist er für die Weiterentwicklung des Bereichs Raumfahrt und Verteidigung verantwortlich. Herr Herrerias verfügt über eine solide und vielfältige Erfahrung in der Organisation und Lenkung der Produktentwicklung (PLM – Product Lifecycle Management) und hat insbesondere im Bereich Customer Services an Themen wie Innovation und Wertschöpfung gearbeitet. Er leitet den Geschäftsbereich Mews Innovation und ist Co-Präsident von Mews Partners Group.

Der Luxusgütersektor ist aufgrund der Entwicklung von 4.0-Technologien einem tiefgreifenden und schnellen Wandel unterworfen. Die Herausforderung, den “Millenials” Markt zu erobern, begünstigt die Einführung von Innovationen wie Augmented Reality, künstlicher Intelligenz und IoT, während gleichzeitig ein Bild von “nachhaltigem” Luxus entwickelt wird: verantwortungsbewusste Beschaffung von Rohstoffen, sharing Economy, Recycling usw.

Die Verwaltung von Produktdaten wird immer komplexer und PLM-Ansätze (Product Lifecycle Management) werden verstärkt. Die Entwicklung des Internetverkaufs und der Wunsch nach einem differenzierenden Kundenerlebnis in Geschäften machen es unerlässlich, den Omnichannel zu beherrschen. Um ihre Werte des Handwerks und der Kreativität zu bewahren, darf die Innovation im Luxusbereich nicht radikal sein, sondern muss nachhaltig sein.

75

im Luxussektor durchgeführte Projekte

5

Partner als Experten für Luxus

25%

Online-Verkäufe im Jahr 2025

Omnichannel: ein unvermeidliches Modell

Um das Omnichannel-Modell zu beherrschen, müssen Luxusanbieter mehrere Herausforderungen meistern, wie z.B. die Implementierung von gemeinsamen Katalogen und Datenverwaltungstools, die Homogenisierung von Standards, die Definition eines digitalen Management-Teams, das innerhalb des Unternehmens gut positioniert ist, ohne dabei die totale Sichtbarkeit der Bestände zu vergessen. Dies führt zu Projekten zur Integration von Tools, die eine Überwachung in Echtzeit ermöglichen, und für die bereits Fortgeschrittenen die Einrichtung eines OMS (Order Management System).

Beherrschung des Innovationstempos

Der Luxussektor erfindet seine ikonischen Produkte in vielen möglichen Variationen und in immer schnellerem Tempo immer wieder neu (z.B. Entstehung von Schmuckkollektionen). Diese Beschleunigung führt dazu, dass die Prognosemodelle – insbesondere bei der Produkteinführung – überarbeitet werden müssen, um die Neuzuweisung von Beständen auf der Grundlage lokaler Verkäufe zu erleichtern und Lieferungen besser vorhersehen zu können: ein überarbeiteter S&OP muss her!

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